© FM Forum Business Solutions GmbH
A-1200 Wien, Dresdner Straße 45
E-Mail: kundenservice@forum-media.at

Neu Dokument-ID: 680885

Sylvia Unger | Praxiswissen | Fachbeitrag

4.5 Informationserteilung im Webshop

Die Bestimmung des § 8 FAGG über elektronisch geschlossene Verträge ist auf solche Fernabsatzverträge anwendbar, die über Websites (zB Webshops) geschlossen werden. Darunter fallen etwa nicht Konstellationen, in denen der Verbraucher per E-Mail eine Ware oder Dienstleistung bestellt und der Unternehmer per E-Mail antwortet, unabhängig davon, ob der Verbraucher im Vorfeld eine Postaussendung erhält, auf der Website des Unternehmers ein Produkt auswählt oder selbstständig beim Unternehmer ein Produkt anfragt. • [Fußnote: ErläutRV 89 BlgNR 25. GP 30.]  Ein Vertrag also, der individuell ausgehandelt wurde, und sei dies auch auf elektronischem Wege (per E-Mail oder SMS) geschehen, fällt nicht unter die Bestimmung des § 8 FAGG. Sobald der Verbraucher auf der Website zB eine allgemeine Maske ausfüllt, ist § 8 FAGG anwendbar. Nach den Erläuternden Bemerkungen soll auch ein aufgrund einer Websiteanfrage erstelltes Bestellemail an den Unternehmer diese Bestimmung anwendbar machen.

Maßgeschneidert für Ihren Erfolg: Profitieren Sie von der FORUM Media Online-Welt mit fundiertem Fachwissen, Top Suchergebnissen und vielen aktuellen Themenschwerpunkten.

Als Abonnent melden Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten an, um auf den Inhalt zuzugreifen.
Oder bestellen Sie jetzt das OnlineBuch Praxiswissen Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) in unserem Shop! Zum Shop