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Josef Schaffer | News | 27.10.2015
Nachevaluierung von Arbeitsunfällen
DI Josef Schaffer macht sich in seinem Beitrag Gedanken über die Nachevaluierung von Arbeitsunfällen und gibt Tipps für die Praxis – wie dokumentiert man diese am besten und was lernen wir daraus?
Trotz aller Vorsicht und Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen können diese nicht absolut vermieden werden. Welche Kultur gibt es zu deren Umgang in Ihrem Unternehmen?
Natürlich wird jeder Arbeitsunfall nachevaluiert, um die Sicherheit weiter zu verbessern. Wie ernsthaft wird dies aber gemacht? – Aussagen wie: Der war selbst schuld! Da kann man nichts machen!, sind an der Tagesordnung.
Welchen Ablauf sollten Sie festlegen?
- Nachevaluierung und deren Dokumentation
- Ausarbeitung von Maßnahmen
- Umsetzung und Kontrolle
- Übersicht der Unfälle und Vergleiche
Nachevaluierung und Dokumentation
In vielen Betrieben wird bestenfalls ein Vermerk in einem (Begehungs)Protokoll gemacht oder auf der Unfallmeldung eine Maßnahme eingetragen. Eine möglichst genaue Erhebung des Unfallherganges und allen Einflussfaktoren wird selten gemacht.
Vorschlag:
Sprechen Sie immer mit dem Verunfallten selbst – die Angaben auf der Unfallmeldung, des Vorgesetzten oder möglicher Zeugen haben selten etwas mit dem tatsächlichen Unfallhergang zu tun – Sie werden sich wundern.
Entwerfen Sie ein eigenes Formular für die Nachevaluierung (Vorschläge gibt es zB im Internet, bei Kollegen, bei mir)
Ausarbeitung von Maßnahmen
Machen Sie es sich nicht zu leicht – nur eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Unfallhergang und den verschiedenen Einflussfaktoren (z.B. Arbeitsaufgabe, Organisation, Arbeitsablauf, zeitliche Vorgaben, Stress, etc.) bringt die Problembereiche und möglichen Ansätze für Maßnahmen zu Tage.
Vorschlag:
Reden Sie diesbezüglich möglichst gemeinsam mit dem/der ArbeitsmedizinerIn, dem Vorgesetzten und dem Verunfallten. Nur wenn sich alle „wiederfinden“ haben Sie die Chance, dass die festgelegten Maßnahmen auch umgesetzt werden und Erfolg haben.
Umsetzung und Kontrolle
Oft scheitert die Verbesserung und Hebung der Sicherheit an der Umsetzung von technischen Maßnahmen und besonders an nötigen Verhaltensänderungen.
Vorschlag:
Legen Sie bereits bei der Maßnahmenfestlegung auch die Verantwortlichkeiten und die Termine fest (Zwischenschritte helfen es leichter zu machen). Vergessen Sie dabei auch nicht die Kontrolle zu vereinbaren.
Übersicht und Vergleiche
Das Interesse der Vorgesetzten und der Geschäftsleitung liegt zumeist bei den Kosten und beim Vergleich zu den Mitbewerbern.
Vorschlag:
Machen Sie eine einfache Zusammenstellung der Unfallkosten. Ausgehend von den Ausfallstagen, der MitarbeiterInnenanzahl, den geleisteten Jahresstunden und den internen Stundensätzen lassen sich
- die Unfallrate pro 1.000 Beschäftigte,
- die Unfallrate pro 1 Mio Arbeitsstunden,
- die Ausfallszeit pro Arbeitsunfall und
- die Unfallkosten
berechnen.
Ein einfacher Blick auf die zumeist im Internet vorliegenden Statistiken (eventuell bei der AUVA nachfragen) reicht aus und Sie können den Vergleich zur Branche herstellen und so Argumente für die Diskussionen oder Wünsche gegenüber der Geschäftsleitung finden.
Unfälle sind nicht „gottgegeben“ – eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema spart Kosten!