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Neu Dokument-ID: 1138436

Oliver Frohner | Praxiswissen | Fachbeitrag

12.9 Ausgleich von Benachteiligungen

Für das Gericht besteht weiters auch die Möglichkeit, allfällige Benachteiligungen eines Ehegatten durch den anderen ausgleichen: Hat in diesem Sinne ein Ehegatte ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zustimmung des anderen frühestens zwei Jahre vor Einbringung der Klage auf Scheidung, Aufhebung oder Nichtigerklärung der Ehe oder, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft vor Einbringung der Klage aufgehoben worden ist, frühestens zwei Jahre vor dieser Aufhebung eheliches Gebrauchsvermögen oder eheliche Ersparnisse in einer Weise verringert, die der Gestaltung der Lebensverhältnisse der Ehegatten während der ehelichen Lebensgemeinschaft widerspricht, so ist der Wert des Fehlenden in die Aufteilung einzubeziehen (§ 91 Abs 1 EheG).

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