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7.4 Gefährdungsbeurteilung der Verwendung von Nanomaterialien
Um Aktivitäten beim Umgang mit Nanomaterialien zu bewerten, kann der Leitfaden für ArbeitgeberInnen und Präventivfachkräfte über die möglichen Gefahren beim Umgang mit Nanomaterialien • [Fußnote: European Commission, November 2014: Guidance on the protection of the health and safety of workers from the potenzial risks related to nanomaterials at work; Guidance for employers and health and safety practitioners.] herangezogen werden. Er bietet eine sehr detaillierte Erhebungsgrundlage, ist aber nur in englischer Sprache erhältlich. Die Gefährdungsbeurteilung der Aktivitäten an Arbeitsplätzen, wie sie in der Checkliste „Risiko inhalativer Exposition bei verschiedenen Aktivitäten bzw an verschiedenen Arbeitsplätzen“ beschrieben ist, ist zum größten Teil aus diesem Leitfaden übernommen. Ziel dieser Checkliste ist, alle Aktivitäten, die mit Nanomaterialien im Betrieb vorkommen, zeitlich zu erfassen (zB in Minuten) und auf mögliche Freisetzung von Nanomaterialien in die Atemluft zu bewerten. Diese Einträge werden am besten vom Produktionsverantwortlichen erhoben. Mit Hilfe dieser Checkliste können die Aktivitäten erkannt werden, die das größte Inhalationsrisiko hinsichtlich Dauer und Höhe der Staub/Nebelfreisetzung beinhalten.