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FORUM Media (red) | Praxiswissen | Fachbeitrag

9.1.6 Zusammenfassung

Die häufigsten Unfallgefahren beim Umgang mit Flüssiggas:

  1. Nachdem Flüssiggas schwerer als Luft ist, sammelt sich ausströmendes Gas daher am Boden oder in tiefer gelegenen Räumen, wie Kellern und Schächten, wo sich schnell ein zündfähiges Gemisch bilden kann. Es reichen sehr kleine Mengen austretenden Gases aus, um explosionsfähige Gas-Luft-Gemische zu bilden.
  2. Flüssiggas verdampft sehr schnell und bildet dabei die bis zur 260-fachen Menge seines flüssigen Volumens. Es besteht daher Erstickungsgefahr in geschlossenen, schlecht durchlüfteten Räumen, da Flüssiggas farblos und geruchlos ist.
  3. Spritzer von flüssigem Gas auf der Haut verursachen starke so genannte Kälte-„Verbrennungen“.
  4. Durch Erwärmung dehnt sich Flüssiggas sehr stark aus. Der fehlende Luftpolster in den Behältern führt zu einem kaum kontrollierbarem Druckanstieg, was wiederum zum Bersten der Behälter führen kann.
  5. Flüssiggas benötigt viel Sauerstoff zur kontrollierten Verbrennung. Ungenügende Luftzufuhr bedingt eine unvollkommene Verbrennung und somit die Bildung von giftigem Kohlenmonoxid (CO).

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