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Regina Holleis - Gernot Wurm | Praxiswissen | Fachbeitrag

1 Brennbare Stäube

Brennbare Stäube sind insbesondere Stäube, die der organischen Chemie zuzurechnen sind, also Kohlenstoff als Grundbaustein beinhalten, jedoch besitzen auch anorganische Stäube, vor allem Stäube von Metallen, brennbare Eigenschaften. Sehr feine Partikel werden beim Mahlen, Sieben, Schleifen oder durch Abrieb gebildet und können beim Fördern, Mahlen, Umschlagen, Abfüllen, Lagern, mechanischen Bearbeiten etc freigesetzt werden. Explosionstechnisch relevant ist der Feinkornanteil, das heisst der Anteil des Gesamtstaubes, der Teilchengrößen von weniger als 0,5 mm Durchmesser aufweist. Je kleiner die Teilchengröße eines festen Stoffes ist, desto größer wird in Relation dazu die für eine Reaktion des Teilchens mit dem freien Sauerstoff der Luft verfügbare Oberfläche.

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