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Friedhof
Ein Friedhof dient der Bestattung von Verstorbenen, Leichenteilen, nicht lebend geborenen Leibesfrüchten, Gebeinen und Skeletten, abgetrennten Körperteilen von lebenden Personen und Leichenaschen. Zu einem Friedhof zählen neben den Flächen, auf welchen sich Gräber befinden, auch alle Flächen, Wege und Gebäude innerhalb der Friedhofseinfriedung (Quelle: Bestattungsanlagenordnung der Wiener Friedhöfe, Stand 01.01.2017, S 5).
Je nach Anlage des Friedhofs kann unterschieden werden in:
– Dorffriedhöfe, Kirchfriedhöfe: Meist rund um eine Kirche angelegt
– Parkfriedhöfe: Mit zahlreichen Grünflächen und großem Baumbestand
– Natur-, Waldfriedhöfe: In der freien Natur angelegt, häufig ohne Grabsteine
– Alleequartierfriedhöfe: Von Alleen durchzogen, welche die Anlage in abgegrenzte Teile (Quartiere) unterteilen
– Rasenfriedhöfe: Die Gräber werden auf einer größeren Rasenfläche mit meist schlichten und gleichförmigen Grabsteinen angeordnet
– Soldatenfriedhöfe: Anlage mit meist schlichten, schmucklosen Reihengräbern
– Massenfriedhöfe: Mehrere Verstorbene werden anonym in einem Massengrab bestattet, meist nach extremen Ereignissen, wie Krieg, Massenmord, Seuchen etc.
Darüber hinaus kann die Art des Friedhofs bzw der Grabstellen häufig auch von der religiösen Konfession der Verstorbenen bedingt sein, was meist Auswirkungen auf die Art der Bestattung, die Umbettung Verstorbener, Grabzusammenlegung etc hat.