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Sophie Rendl | Praxiswissen | Fachbeitrag

8.3 Intersektionalität bei Struktureller Gewalt

Der Begriff der Intersektionalität wird dann verständlich, wenn darauf geschaut wird, wie er entstanden ist. Er ist abgeleitet von dem englischen Wort für „Kreuzung“ (intersection). Dazu hat Kimberlé Crenshaw das Bild der Straßenkreuzung gewählt, die den Mittelpunkt bildet, an dem verschiedene Erfahrungen von Diskriminierung zusammentreffen und sich gegenseitig verstärken. Die von Ausgrenzung betroffene Person steht in der Mitte der Kreuzung, wo sie ein hohes Unfallrisiko hat, besonders verletzlich und schutzbedürftig ist, ohne dass ihre Situation auf einfache Gründe oder eigenes Verschulden zurückgeführt werden kann. • [Fußnote: Intersektionalität: Was Geschlecht und Hautfarbe miteinander zu tun haben.

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