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Iman Torabia - Eva-Maria Hintringer - Anna Sophie Dalinger | Praxiswissen | Fachbeitrag

7.15 Erteilung des Zuschlages

Wenn ein zulässiges Meistbot vorliegt und kein Widerspruch (§ 182 EO) erhoben wird, so ist dem Meistbietenden, dessen Anbot der Richter für zulässig befunden hat, der Zuschlag gleich im Versteigerungstermin mittels Beschlusses zu erteilen und dieser Beschluss zu verkünden. Der Beschluss ist überdies dem Verpflichteten, dem betreibenden Gläubiger und dem Meistbietenden innerhalb von acht Tagen nach dem Versteigerungstermine in schriftlicher Ausfertigung zuzustellen. Unterliegt die Übertragung des Eigentums landesgesetzlichen Grundverkehrsgesetzen, so ist der Zuschlag unter Vorbehalt zu erteilen und bei Vorliegen der von dem jeweiligen Grundverkehrsgesetz festgelegten Voraussetzung für rechtswirksam zu erklären. Die Erteilung des Zuschlags ist innerhalb von acht Tagen nach dem Versteigerungstermin öffentlich bekannt zu machen und im Grundbuch anzumerken. In der Bekanntmachung der Zuschlagserteilung ist die Höhe des erzielten Meistbots anzugeben (§ 183 EO).

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