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Markus Dörfler - Albert Scherzer | Glossar

BSD

Berkeley Software Distribution. Eine quelloffene (open source) Variante des Betriebssystems UNIX, welches von der Universität von Kalifornien in Berkeley seit 1977 entwickelt wird. Der primäre Anwendungsbereich von BSD liegt im Betrieb von Servern. BSD wird aber im Kern auch von MacOS verwendet und ist damit die erfolgreichste Desktop-Implementierung von UNIX. BSD-Systeme wie FreeBSD, OpenBSD oder NetBSD zeichnen sich durch ihre Stabilität, Sicherheit und Offenheit aus und werden häufig im Serverumfeld oder für sicherheitskritische Anwendungen eingesetzt. Die BSD-Lizenz ist eine sehr freizügige Open-Source-Lizenz, die es erlaubt, den Quellcode nahezu ohne Einschränkungen zu verwenden, zu verändern und auch in proprietäre Software zu integrieren. Dies hat dazu geführt, dass viele Elemente von BSD in anderen Betriebssystemen, unter anderem in macOS und iOS, weiterleben. BSD ist somit nicht nur ein Betriebssystem, sondern auch ein wichtiger Baustein in der Geschichte der Open-Source-Bewegung.