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Markus Dörfler - Albert Scherzer | Glossar

DHCP

Mit dem DHCP-Protokoll (Dynamic Host Configuration Protocol) werden in lokalen Netzwerken einzelnen Endgeräten (clients) bestimmte IP-Adressen zugewiesen. Weiters erhält der Client zusätzlich Informationen über das Netzwerk, wie zB: „Wie lautet die lokale Domain, welchen DNS-Server soll man verwenden, über welche (Netzwerk-)Route kann das Internet erreicht werden?“. Eine Schwäche ist die einfache leichte Manipulierbarkeit. Da der Client alle potenziellen DHCP-Server kontaktiert, ist es Angreifern etwa möglich, einen eigenen Teilnehmer einzuschleusen. Ein solcher „Rogue“-DHCP-Server versucht mit seiner Antwort auf das Verbindungsgesuch des Clients schneller zu sein als der eigentliche Server. Im Erfolgsfall übermittelt er manipulierte oder unbrauchbare Parameter. Auf diese Weise kann er beispielsweise Denial-of-Service-Angriffe auf das Netzwerk starten, indem er kein Gateway übermittelt, jedem Client ein eigenes Subnetz zuweist oder auf alle Anfragen mit der gleichen IP-Adresse antwortet.