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Neu Dokument-ID: 1286890

Redaktion FORUM Media | Praxiswissen | Fachbeitrag

Die vier Ebenen der Qualitätskontrolle

Ebene 1: Eingabequalität

Die Qualität der Ausgabe hängt wesentlich von der Qualität der Eingabe ab.

Zu prüfen ist insbesondere:

  • Ist der Sachverhalt vollständig genug?
  • Wurden Tatsachen und Annahmen getrennt?
  • Sind Dokumente vollständig und lesbar?
  • Wurden personenbezogene oder vertrauliche Daten minimiert?
  • Wurde das richtige Tool für die Datenklasse verwendet?
  • Ist der Auftrag präzise formuliert?

Ebene 2: Inhaltskontrolle

Das Ergebnis muss mit dem Ausgangsmaterial verglichen werden.

Zu prüfen ist:

  • Entspricht die Zusammenfassung dem Dokument?
  • Wurden Zahlen, Daten, Namen und Fristen korrekt übernommen?
  • Wurden Tatsachen hinzugefügt oder verändert?
  • Fehlen entscheidende Aspekte?
  • Werden Annahmen als Tatsachen dargestellt?
  • Wurden Aussagen unzulässig verallgemeinert?

Ebene 3: Juristische Kontrolle

Diese Ebene ist für juristische Arbeit unverzichtbar.

Zu prüfen ist:

  • Sind Normen, Judikatur und Quellen tatsächlich vorhanden und korrekt zitiert?
  • Ist der Rechtsstand aktuell?
  • Ist die Rechtsquelle einschlägig und autoritativ?
  • Wurden abweichende Meinungen oder Gegenargumente berücksichtigt?
  • Wurden Fristen, Zuständigkeiten und Verfahrensbesonderheiten erkannt?
  • Passt die rechtliche Bewertung zum konkreten Sachverhalt?

Ebene 4: Freigabe- und Kommunikationskontrolle

Vor einer Verwendung nach außen ist zu prüfen:

  • Darf das Dokument versendet, veröffentlicht oder eingereicht werden?
  • Ist es vollständig und adressatengerecht?
  • Enthält es vertrauliche Informationen, interne Kommentare oder Platzhalter?
  • Wurde das Vier-Augen-Prinzip eingehalten, wenn dies vorgesehen ist?
  • Ist die verantwortliche Person klar benannt?