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Redaktion FORUM Media - Albert Scherzer | Glossar

EABG

Die Abkürzung „EABG“ steht für das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz. Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, abgekürzt EABG, ist ein österreichisches Bundesgesetz, das den systematischen und beschleunigten Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen regelt. Ziel des EABG ist es, die Transformation des Energiesystems hin zu einer weitgehend klimaneutralen, nachhaltigen und unabhängigen Energieversorgung rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch abzusichern. Das EABG bildet den zentralen gesetzlichen Rahmen für die Förderung, Planung und Umsetzung von Anlagen zur Erzeugung elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen, insbesondere aus Wasserkraft, Windkraft, Photovoltaik und Biomasse. Es legt verbindliche Ausbauziele fest und definiert Maßnahmen, mit denen der Anteil erneuerbarer Energien am nationalen Strommix kontinuierlich erhöht werden soll. Ein wesentliches Leitmotiv des Gesetzes ist die vollständige Deckung des österreichischen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energieträgern innerhalb eines festgelegten Zielzeitraums. Kernbestandteil des EABG sind umfangreiche Förderinstrumente, die Investitionen in erneuerbare Stromerzeugungsanlagen wirtschaftlich attraktiv machen sollen. Dazu zählen unter anderem Marktprämien, Investitionszuschüsse sowie weitere finanzielle Anreize, die auf unterschiedliche Anlagentypen, Leistungsgrößen und Technologien abgestimmt sind. Das Gesetz regelt sowohl die Voraussetzungen für den Erhalt von Förderungen als auch deren Berechnung, Auszahlung, Laufzeit und Kontrolle.