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Solarmodul
Ein Solarmodul (Photovoltaikmodul) ist ein technisches Bauelement, das Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandelt. Es besteht aus einer Vielzahl von Solarzellen, die elektrisch miteinander verschaltet und in einem witterungsbeständigen Verbund zusammengefasst sind. Typischerweise sind Dutzende von Silizium-Solarzellen in einem Modul laminiert – vorne geschützt durch eine Glasscheibe und hinten durch eine Folie oder Glasplatte – und von einem stabilen Rahmen (meist Aluminium) eingefasst. Die Solarzellen erzeugen Gleichstrom, sobald Licht auf sie fällt (Photovoltaik-Effekt). Solarmodule sind die Grundeinheiten einer Photovoltaikanlage. Sie werden auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen montiert und über Gleichstromkabel mit einem Wechselrichter verbunden, der den erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom umwandelt. Die Leistung eines einzelnen Moduls liegt, abhängig von Größe und Zelltyp, meist zwischen 300 und 500 Watt (unter Standard-Testbedingungen). Durch Reihenschaltung und Parallelschaltung mehrerer Module lassen sich höhere Spannungen und Ströme erzielen, um den gewünschten Anlagenertrag zu erreichen. Verbreitet sind kristalline Module (monokristalline oder polykristalline Zellen) mit Wirkungsgraden um 15–22 %. Daneben gibt es Dünnschichtmodule, die etwas niedrigere Wirkungsgrade aufweisen, aber besondere Anwendungen ermöglichen (zB flexible oder semitransparente Module). Ein Qualitäts-Solarmodul ist auf eine Lebensdauer von 25 Jahren oder mehr ausgelegt und verliert pro Jahr nur geringfügig an Leistung. Insgesamt sind Solarmodule das zentrale Element zur umweltfreundlichen Stromerzeugung aus Sonnenenergie und bilden das Herzstück jeder Photovoltaikanlage.