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Sophia Fida | Praxiswissen | Fachbeitrag

5.4 Partnerschaftsmodelle verhindern Probleme

Seit geraumer Zeit tendieren Bauherren immer öfter dazu, Bauprojekte im Rahmen so genannter „Partnerschaftsmodelle“ abzuwickeln. • [Fußnote: Für weitere Informationen siehe etwa den Verein „IG Partnerschaft Bau“, der als interdisziplinäre Kompetenzstelle Bauherren bei der Umsetzung derartiger Projekte unterstützt.]  Im Unterschied zur klassischen Projektabwicklung steht bei der kooperativen Projektabwicklung stets das Projekt im Mittelpunkt der Interessen aller Beteiligten. Alle Projektbeteiligten werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt in das Bauvorhaben miteinbezogen und finanziell am Erfolg des Projekts beteiligt, wodurch ein Anreiz entsteht, das Projekt möglichst schnell und kostensparend in der vorgegebenen Qualität umzusetzen. Die wesentlichen Elemente eines Partnerschaftsmodells sind eine unternehmensähnliche Organisationsstruktur, eine gleichmäßige Risikoverteilung, ein attraktives mehrstufiges Vergütungsmodell sowie ein standardisierter Konfliktlösungsprozess. Durch diese Anreizsysteme und dem „Best for project“-Prinzip soll der Erfolg des Projektes sichergestellt werden.

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