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Dokument-ID: 478548
4.5.8 Lähmungen
Schmerzengeld bei vorverlagerter Querschnittslähmung
Ein Vierzehnjähriger hatte einen Tumor im Rückenmark. Als Folge der Operation kam es zu einer Querschnittslähmung, zu der es ohne Operation ein Jahr später auch gekommen wäre. • [Fußnote: OGH 03.09.1996, 10 Ob 2350/96.] Der OGH sprach aus, dass Schmerzengeld in Höhe von ATS 1 Mio in diesem Fall nicht angemessen ist, weil es sich nur um die Vorverlagerung eines Schadens handelte.