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Karin Zahiragic | Praxiswissen | Fachbeitrag

8.7 Hausgeld, Rücklage und Geldbelohnung

Die Arbeitsvergütung ist gem § 54 StVG dem Strafgefangenen monatlich im Nachhinein nach Abzug des Vollzugskostenbeitrages sowie des auf ihn entfallenden Anteils am Arbeitslosenversicherungsbeitrag je zur Hälfte als Hausgeld und als Rücklage gutzuschreiben. Die außerordentlichen Arbeitsvergütungen sind zur Gänze dem Hausgeld zuzuschreiben. Für die Bemessung des Hausgeldes ist die Höhe der Arbeitsvergütung im Zeitpunkt der Gutschrift maßgebend. Die Bemessung der Rücklage richtet sich nach der Höhe der Arbeitsvergütung im Zeitpunkt der Auszahlung oder Verwendung.

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