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Alfred Weninger-Vycudil | Praxiswissen | Fachbeitrag

3.5.1.4 Patch-Verfahren

Das Patch-Verfahren dient der Sanierung von Schadstellen am Straßenoberbau und dabei zur zielgerichteten, kleinflächigen Instandhaltung auf Verkehrsflächen, insbesondere jener mit mittlerer und niedriger Verkehrsbelastung. Durch das Patch-Verfahren werden spezifische Schäden saniert, darunter fallen Schlaglöcher, kleinflächige Ausbrüche, Netzrisse, Verdrückungen und Vertiefungen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass diese Sanierung ohne vorherige Fräsarbeiten und daher auch im Arbeitsablauf rasch durchgeführt werden kann. Die sanierte Fläche (Asphalt- oder Betonkonstruktion) ist im Regelfall unmittelbar nach dem Aufbringen des „Patchs“ befahrbar, was zu nur geringen Verkehrseinschränkungen führt und die Verfügbarkeit der Straße erhöht.

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