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Vorüberlegungen – Erkennen von Abfallvermeidungspotenzialen
Erkennen von Abfallvermeidungspotenzial |
Vorbemerkung: Das Abfallvermeidungspotenzial im Betrieb kann anhand verschiedener Mengengrößen festgestellt werden. Eine Einschätzung erfolgt etwa durch:
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Erkennen von Abfallvermeidungspotenzial im Einkauf | |
Betrachtung der gesamten Lebenszykluskosten des Produktes Anmerkung: Es sollte nicht nur isoliert der Einkaufpreis betrachtet werden, sondern auch der gesamte Lebenszyklus des Produktes (des Rohstoffes, inkl seiner Verpackung) im betrieblichen Geschehen bis hin zur Entsorgung. | |
Optimierungen mit Lieferanten:
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Erkennen von Abfallvermeidungspotenzial in der Produktion | |
Überlegungen hinsichtlich der Verbesserung der Produktionsverfahren Rückführung in die Produktion von:
Veränderungen der Produktionsverfahren:
Prüfung, ob bestimmte anfallende Materialien als Nebenprodukte marktfähig sind Anmerkung: Auch die innerbetriebliche Verwendung der Rückstände bzw deren Wiederverwendung beim Lieferanten oder sonstigen Dritten ist unbedingt zu überprüfen. | |
Erkennen von Abfallvermeidungspotenzial in der Kunden-/Verbraucherbeziehung | |
Optimierung der Liefervereinbarungen mit dem Kunden/Verbraucher zur Beachtung einer möglichst abfallvermeidenden Lieferung (Produkt und Verpackung, zB Mehrweg) | |
Vereinbarung von Service-/Wartungsverträgen | |
Prüfung, ob Miete vorteilhafter ist als Kauf etc | |
Wichtige Hinweise für die getrennte Sammlung im Betrieb | |
Konzipieren eines benutzerfreundlichen Sammelsystems für alle Beteiligten | |
Standortwahl: rasche Zugänglichkeit und kurze Distanzen (die primären Sammelbehälter müssen am Anfallort des Abfalls stehen) | |
Deutliche Kennzeichnung oder Beschriftung aller Sammelbehälter: es empfiehlt sich dabei eine Anlehnung an die aus dem Haushaltsbereich erprobten Farbleitsysteme und Piktogramme für verschiedene Abfallfraktionen | |
Sekundäre Sammelstellen:
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Im Nahebereich der sekundären Sammelstellen (Müllinseln im Betrieb) stehen Personen bereit, die Zuordnungsfragen klären können. | |
Tertiäre Sammelstellen (von dort holt der Entsorger ab) sind mit dem Entsorger abgesprochen. Anmerkung: Dabei sind sowohl die innerbetrieblichen Transportverhältnisse als auch der Abtransport der Abfälle aus dem Betriebsgelände zu beachten. | |
Anforderungsprofile der Sammelbehälter ergeben sich aus den Gefahrenpotenzialen der Abfälle; das Behältervolumen aus der Abfallmenge und dem Entleerungsintervall, ggf sind Kennzeichnungsvorschriften aus dem Gefahrgutrecht (ADR) zu berücksichtigen. | |
Abfallsammelbehälter sollten so platziert sein, dass sie auch gut eingesehen werden; insb sollen tertiäre Sammelstellen nicht unbeaufsichtigt und gänzlich frei zugänglich sein. Für verschüttete flüssige Abfälle sind geeignete Bindemittel vorzusehen. | |
Welche Abfälle sollen/müssen getrennt erfasst und verwertet werden? | |
Sortenreine Erfassung/Sammlung Anmerkung: Eine sortenreine Erfassung/Sammlung erleichtert die Abfallverwertung. Insbesondere folgende Abfallgruppen sind in Erwägung zu ziehen:
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Informationen über Verwertungsmöglichkeiten | |
Informationen über Verwertungsmöglichkeiten können an folgenden Stellen eingeholt werden:
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