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Alternative-Streitbeilegung-Gesetz (AStG)
§ 25. Notifikation der AS-Stellen
(1) Die zentrale Anlaufstelle hat der Europäischen Kommission die AS-Stellen gemäß § 4 Abs. 1 zu notifizieren. Dabei hat sie folgende Angaben zu übermitteln:
1. | Name, Kontaktangaben und Website-Adresse, | |||||||||
2. | gegebenenfalls Gebühren des Verfahrens, | |||||||||
3. | die Sprachen, in denen Beschwerden bei den jeweiligen AS-Stellen eingereicht werden können, und die Sprachen, in denen das AS-Verfahren geführt werden kann, | |||||||||
4. | die Arten von Streitigkeiten, die unter das Verfahren fallen, | |||||||||
5. | Sektoren und Kategorien der Streitigkeiten, die von den einzelnen AS-Stellen abgedeckt werden, | |||||||||
6. | gegebenenfalls Notwendigkeit der Anwesenheit der Parteien oder ihrer Vertreter, | |||||||||
7. | einen Hinweis darauf, ob das Verfahren mündlich oder schriftlich durchgeführt wird oder durchgeführt werden kann, | |||||||||
8. | Verbindlichkeit oder Unverbindlichkeit des Verfahrensergebnisses, | |||||||||
9. | Gründe, aus denen die AS-Stelle die Bearbeitung einer Beschwerde ablehnen kann, und | |||||||||
10. | eine mit Gründen versehene Erklärung dazu, dass die Stelle als in den Geltungsbereich der Richtlinie 2013/11/EU über die alternative Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2006/2004 und der Richtlinie 2009/22/EG (Richtlinie über alternative Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten), ABl. Nr. L 165 vom 18.06.2013 S. 63, fallende AS-Stelle zu qualifizieren ist und dass sie die Qualitätsanforderungen dieses Bundesgesetzes erfüllt. | |||||||||
(2) Die in § 24 Abs. 1 Z 1 genannte zuständige Behörde hat der zentralen Anlaufstelle die in Abs. 1 genannten Informationen zu übermitteln sowie Änderungen ohne unnötigen Aufschub mitzuteilen.
(3) Erfüllt eine AS-Stelle gemäß § 4 Abs. 1 die Anforderungen dieses Gesetzes nicht, so hat die zuständige Behörde eine Aufforderung zur Behebung zu erteilen.
(4) Kommt die AS-Stelle einer Aufforderung nicht ohne unnötigen Aufschub, spätestens nach Ablauf einer Frist von drei Monaten nach, so hat die zuständige Behörde der AS-Stelle die Befugnis als AS-Stelle im Sinne dieses Bundesgesetzes tätig zu sein mit Bescheid zu entziehen und dies gegebenenfalls der zentralen Anlaufstelle zur Kenntnis zu bringen.
(5) In Fällen des Abs. 4 hat die zentrale Anlaufstelle die Notifikation rückgängig zu machen.