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Dokument-ID: 1287091
10.11 Qualitätscheck vor der Verwendung eines Ehe- und Familienrecht-Prompts
- Sind die beteiligten Personen, ihre Beziehungen und ihre Rollen eindeutig erfasst?
- Sind Ehe, eingetragene Partnerschaft, Lebensgemeinschaft oder sonstige familiäre Verhältnisse geklärt?
- Sind Kinder, Alter, gewöhnlicher Aufenthalt, Betreuung und besondere Bedürfnisse berücksichtigt?
- Werden Tatsachen, Wahrnehmungen, Angaben Dritter, Vermutungen und rechtliche Bewertungen klar getrennt?
- Enthält der Prompt eine klare Perspektive, etwa betreuender Elternteil, anderer Elternteil, Kind, Ehegatte oder unterhaltsberechtigte Person?
- Werden Obsorge, hauptsächlicher Aufenthalt, Kontaktrecht, Unterhalt und Vermögensaufteilung als getrennte Themen behandelt?
- Enthält der Prompt einen eigenen Abschnitt zu Gewalt, Drohungen, Gefährdung und Dringlichkeit, soweit dies sachlich relevant ist?
- Verlangt der Prompt ausdrücklich, dass keine Tatsachen, Kindeswohlbewertungen, Einkünfte, Erb- oder Unterhaltsansprüche, Fristen oder Rechtsquellen erfunden werden?
- Werden bestehende Vereinbarungen, gerichtliche Entscheidungen, behördliche Maßnahmen und tatsächliche Betreuungsabläufe gesondert ausgewiesen?
- Fordert der Prompt offene Tatsachen, Unterlagen, Beweismittel und Fristen als eigene Abschnitte?
- Verhindert der Prompt voreilige Aussagen zu Kindeswohl, Erziehungsfähigkeit, Verschulden, Unterhalt, Obsorge oder Kontaktrecht?
- Werden Unterhalts- und Vermögensberechnungen nur als vorläufige Prüfung mit vollständig offengelegten Eingabedaten angelegt?
- Enthält der Prompt bei Auslandsbezug eigene Prüfpunkte zu gewöhnlichem Aufenthalt, Staatsangehörigkeit, Zuständigkeit und anwendbarem Recht?
- Wird bei akuter Gefährdung klargestellt, dass eine KI keine Sicherheits- oder Notfallentscheidung ersetzt?
- Sind Namen, Geburtsdaten, Gesundheitsdaten, Informationen über Kinder, Adressen und Kommunikationsverläufe anonymisiert oder wird ausschließlich mit fiktiven Fällen gearbeitet?