7.3 Eigenkapitalorientierte Sanierungsmaßnahmen
Von den genannten Maßnahmen stellen die folgenden eigenkapitalorientierte Maßnahmen dar (vgl Solvent.at, 2020d):
Kapitalerhöhung
Für nominelle Kapitalerhöhungen, die neben der Überschuldung auch die Liquiditätsengpässe beseitigen, fehlt meist die erforderliche Zeit. Bei Kapitalgesellschaften sind Kapitalerhöhungen zudem aus rechtlichen Gründen nicht rasch umsetzbar, weil Gesellschafterbeschlüsse vorzubereiten und zu treffen sind. Da Kapitalmaßnahmen oft nur im Vorfeld eines sich anbahnenden Reorganisationsbedarfs machbar sind, sollte diese Option möglichst frühzeitig überlegt werden, was wiederum für umfassende Prävention spricht.