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Dokument-ID: 1274852
4.1.13 Anlage 5 Checkliste zur Produktrückruf-Planung
I Grundlegende Maßnahmen
- Gewährleistung der Auffindbarkeit von Produkten durch eindeutige Produktkennzeichnung und Dokumentation der Vertriebsdaten
- Klare und aktuelle Dokumentation der Vertriebsstrukturen (Inland und Ausland)
- Erfassung und Verwaltung der Kundendaten (Ansprechpartner) mit zentraler Zugriffsmöglichkeit
- Festlegung der für eine Rückrufentscheidung verantwortlichen internen Stellen und Gremien (Fachgremium, Krisenstab, Rückrufmanager) und deren Dokumentation im Qualitätsmanagementsystem
- Erarbeitung einer Prozessbeschreibung Rückruf für die bei einem Produktrückruf involvierten internen und externen Stellen incl. der Maßnahmen im Vorfeld (zB Kundendatenerfassung durch den Vertrieb)
- Erarbeiten von Alarmierungslisten (betriebliche und private Telefonnummern) sowie deren Verteilung an alle verantwortlichen Stellen und klare Regelung über Standorte und Zugänglichkeit dieser Listen (zB Pförtner)
- Dokumentation von Postadressen, Mailadressen und Telefonnummern der gegebenenfalls zu informierenden Medien (Zeitungen, Nachrichtenagenturen, Fernseh- und Rundfunksender)
- Anweisung zur Kostendokumentation eines Produktrückrufs in Abstimmung mit dem Versicherungsvertrag (sofern eine Rückrufkosten-Versicherung besteht)
- Definition von Mängelklassen und Erarbeitung klassenspezifischer Maßnahmen (zB Intensivierung der Produktbeobachtung, Aufträge für spezielle Untersuchungen, Information der Geschäftsleitung). Eskalationsstrategie!
- Planung einer Kommunikationsstrategie für den Umgang mit Mitarbeitern, Medien und Kunden