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Wertsicherung des Hauptmietzinses ohne vertragliche Wertsicherungsvereinbarung?
§ 45 MRG räumt dem Vermieter ein Gestaltungsrecht ein, das ihn bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen nach dieser Gesetzesstelle berechtigt, ein Begehren auf Anhebung immer dann zu stellen, wenn eine Valorisierung zu einer Erhöhung der in § 45 Abs 1 MRG genannten Beträge führt, auch wenn im Mietvertrag keine Wertsicherung vereinbart wurde und bereits ein Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag aF eingehoben wird.Stanislava Doganova | Judikatur | Leitsatz | 5 Ob 67/21w | OGH vom 27.05.2021 | Dokument-ID: 1098340 -
Zur Zulässigkeit einer Wertsicherungsklausel nach dem VPI
Eine Wertsicherungsklausel, die die Höhe des Mietzinses an den Verbraucherpreisindex koppelt, ist grundsätzlich zulässig. Sollen jedoch in die Preisanpassung Umstände einfließen, die aus der Zeit vor Abschluss des Mietvertrags stammen, widerspricht die Vereinbarung dem Sachlichkeitsgebot des § 879 Abs 3 ABGB und des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG. Ein Abstellen auf den Indexwert zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ist hingegen unbedenklich.Eva-Maria Hintringer | Judikatur | Leitsatz | 10 Ob 54/24z | OGH vom 17.12.2024 | Dokument-ID: 1195643 -
10 Ob 54/24z; OGH; 17. Dezember 2024
Judikatur | Entscheidung | 10 Ob 54/24z | OGH vom 17.12.2024 | Dokument-ID: 1195851 -
10 Ob 54/24z; OGH; 17. Dezember 2024 – bearbeitete Version
FORUM (fpf) | Judikatur | Entscheidung | 10 Ob 54/24z | OGH vom 17.12.2024 | Dokument-ID: 1198298 -
10 Ob 23/24s; OGH; 10. September 2024 – bearbeitete Version
FORUM (fpf) | Judikatur | Entscheidung | 10 Ob 23/24s | OGH vom 10.09.2024 | Dokument-ID: 1189814 -
Angehobener Mietzins und Wertsicherung gemäß § 12a MRG
Die Verpachtung des im Bestandobjekt betriebenen Unternehmens berechtigt den Vermieter, den gemäß § 12a MRG angehobenen Hauptmietzins wertgesichert zu begehren, auch wenn im Mietvertrag dessen Wertsicherung nicht vereinbart war.Judikatur | Leitsatz | 1 Ob 129/11v | OGH vom 13.10.2011 | Dokument-ID: 377268 -
5 Ob 67/21w; OGH; 27. Mai 2021
Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 67/21w | OGH vom 27.05.2021 | Dokument-ID: 1098347 -
Baukostenindex als Index für die regelmäßige Wertanpassung der Miete gerechtfertigt?
Die Vereinbarung einer Anpassung des Hauptmietzinses nach Maßgabe des Baukostenindex (Wohn- und Siedlungsbau) verstößt gegen das Erfordernis der sachlichen Rechtfertigung der für die Entgeltänderung maßgebenden Umstände iSd § 6 Abs 1 Z 5 KSchG, weil der notwendige enge Bezug zu den Kosten professioneller Vermieter fehlt. Es ist nicht angebracht, die Wertsicherung nur an die Entwicklung der Erhaltungskosten zu knüpfen.Eva-Maria Hintringer | Judikatur | Leitsatz | 10 Ob 23/24s | OGH vom 10.09.2024 | Dokument-ID: 1195610 -
10 Ob 23/24s; OGH; 10. September 2024
Judikatur | Entscheidung | 10Ob23/24s | OGH vom 10.09.2024 | Dokument-ID: 1195658 -
8 Ob 81/24f; OGH 27. Februar 2025 – bearbeitete Version
FORUM (fpf) | Judikatur | Entscheidung | 8 Ob 81/24f | OGH vom 27.02.2025 | Dokument-ID: 1198320 -
Vollwärmeschutz der Fassade: Ist der Vermieter dazu verpflichtet?
Dient die Anbringung eines Vollwärmeschutzes der Anpassung an die Entwicklung der Bautechnik und ist die entsprechende Neuherstellung der Fassade nach dem aktuellen technischen Standard im Vergleich zu den Kosten der bloßen Reparatur als wirtschaftlich vertretbar anzusehen, ist von einer Erhaltungsarbeit iSd § 3 Abs 2 Z 1 MRG auszugehen. Demnach führt nicht schon jeglicher Reparaturbedarf an der Fassade zu einer Verpflichtung des Vermieters zur Anbringung eines Vollwärmeschutzes.Eva-Maria Hintringer | Judikatur | Leitsatz | 5 Ob 145/22t | OGH vom 02.11.2022 | Dokument-ID: 1133640 -
Richtwertmietzins: Verstoß gegen eine Wertsicherungsklausel
§ 6 Abs 2 Z 4 KSchG soll verhindern, dass der Preis im Vertrag zwar zahlenmäßig bestimmt wird, der Unternehmer sich jedoch die Möglichkeit offenhält, für nur kurze Zeit später erbrachte Leistungen ein höheres als dieses zahlenmäßig bestimmte Entgelt zu verlangen. Dieses Verbot gilt auch für Wertsicherungsklauseln in Mietverträgen, wenn bei kundenfeindlichster Auslegung schon innerhalb der ersten zwei Monate nach Vertragsschluss eine Entgeltänderung eintreten könnte.Eva-Maria Hintringer | Judikatur | Leitsatz | 8 Ob 37/23h | OGH vom 24.05.2023 | Dokument-ID: 1145194 -
5 Ob 128/23v; OGH; 12. März 2024
Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 128/23v | OGH vom 12.03.2024 | Dokument-ID: 1183219 -
5 Ob 145/22t; OGH; 2. November 2022
Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 145/22t | OGH vom 02.11.2022 | Dokument-ID: 1133898 -
5 Ob 50/23y; OGH; 5. Oktober 2023
Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 50/23y | OGH vom 05.10.2023 | Dokument-ID: 1163040 -
5 Ob 182/20f; OGH; 18. März 2021
Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 182/20f | OGH vom 18.03.2021 | Dokument-ID: 1094038 -
5 Ob 182/21g; OGH; 4. April 2022
Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 182/21g | OGH vom 04.04.2022 | Dokument-ID: 1118297 -
Zum Prüfmaßstab für bauliche Veränderung bei Abweichung vom genehmigten Baukonsens
Für die Beurteilung, ob eine Maßnahme eine zustimmungsbedürftige Änderung iSd § 16 Abs 2 WEG 2002 bewirkt, ist auf den bestehenden Zustand des betreffenden Objekts abzustellen. Prüfmaßstab ist dabei der aktuelle rechtmäßige Bestand.Bettina Slamanig | Judikatur | Leitsatz | 5 Ob 182/21g | OGH vom 04.04.2022 | Dokument-ID: 1118288 -
5 Ob 153/18p; OGH; 13. Dezember 2018
Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 153/18p | OGH vom 13.12.2018 | Dokument-ID: 1019840 -
Zur Zulässigkeit von Wertsicherungsklauseln in Mietverträgen
Wertsicherungsklauseln im Bereich des § 16 Abs 1 MRG sind grundsätzlich zulässig und durch das legitime Interesse des Vermieters, das Entgelt an die tatsächliche Geldwertveränderung anzupassen, sachlich gerechtfertigt. Die Nichtanwendbarkeit des § 1096 Abs 1 erster Satz ABGB im Vollanwendungsbereich des MRG rechtfertigt die Unzulässigkeit von Wertsicherungsklauseln nicht, zumal ein Mietzinsminderungsrecht vorgesehen ist, falls die Wohnung nicht mehr zum bedungenen Gebrauch taugt.Eva-Maria Hintringer | Judikatur | Leitsatz | 6 Ob 226/18f | OGH vom 24.04.2019 | Dokument-ID: 1029991 -
5 Ob 222/19m; OGH; 19. November 2020
Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 222/19m | OGH vom 19.11.2020 | Dokument-ID: 1086161 -
Abgrenzung zwischen gravierender und geringfügiger Änderung einer bewilligten baulichen Maßnahme
Eine gravierende, zustimmungspflichtige Änderung von bewilligten Baumaßnahmen liegt vor, wenn sie mit Letzteren keine Identität mehr aufweist. Die Änderungen sind grundsätzlich in ihrer Gesamtheit zu beurteilen, außer sie stehen in keinem untrennbaren Zusammenhang. Diesfalls sind sie einzeln dahingehend zu prüfen, ob wegen ihrer Geringfügigkeit nicht ohnehin eine zustimmungsfreie Änderung vorliegt bzw sind sie einzeln in die Kategorien des § 16 Abs 2 Z 1 und 2 WEG 2002 einzuordnen.Eva-Maria Hintringer | Judikatur | Leitsatz | 5 Ob 222/19m | OGH vom 19.11.2020 | Dokument-ID: 1086157 -
8 Ob 70/18d; OGH; 29. Mai 2018
Judikatur | Entscheidung | 8 Ob 70/18d | OGH vom 29.05.2018 | Dokument-ID: 1008624 -
5 Ob 61/19k; OGH; 31. Juli 2019
Anna Sophie Dalinger | Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 95/19k | OGH vom 24.09.2019 | Dokument-ID: 1056036 -
5 Ob 61/19k; OGH; 31. Juli 2019
Anna Sophie Dalinger | Judikatur | Entscheidung | 5 Ob 61/19k | OGH vom 31.07.2019 | Dokument-ID: 1056035
