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Lohnkontenverordnung 2006 (LohnkontenVO)
§ 1.
(1)Folgende Daten sind fortlaufend in das Lohnkonto einzutragen:
1. | Der gezahlte Arbeitslohn (einschließlich sonstiger Bezüge und Vorteile im Sinne des § 25 EStG 1988), getrennt nach Geld- und Sachbezügen, ohne jeden Abzug unter Angabe des Zahltages und des Lohnzahlungszeitraumes, (BGBl. II Nr. 337/2025) |
2. | die einbehaltene Lohnsteuer, |
3. | die Beitragsgrundlage für Pflichtbeiträge gemäß § 16 Abs. 1 Z 3 lit. a, Z 4 und 5 EStG 1988, |
4. | vom Arbeitgeber für lohnsteuerpflichtige Einkünfte einbehaltene Beiträge gemäß § 16 Abs. 1 Z 3 lit. a, Z 4 und 5 EStG 1988, (BGBl. II Nr. 92/2011) |
5. | vom Arbeitgeber einbehaltene Beiträge für die freiwillige Mitgliedschaft bei Berufsverbänden und Interessenvertretungen gemäß § 16 Abs. 1 Z 3 lit. b EStG 1988, |
6. | der Pauschbetrag gemäß § 16 Abs. 1 Z 6 EStG 1988 sowie der Pendlereuro gemäß § 33 Abs. 5 Z 4 EStG 1988, (BGBl. II Nr. 84/2013) |
7. | der erstattete (rückgezahlte) Arbeitslohn gemäß § 16 Abs. 2 EStG 1988, |
8. | die Bemessungsgrundlage für den Beitrag zur BV-Kasse (§ 26 Z 7 lit. d EStG 1988) und der geleistete Beitrag, (BGBl. II Nr. 92/2011) |
9. | die Beiträge an ausländische Pensionskassen (einschließlich Beiträge an ausländische Einrichtungen im Sinne des § 5 Z 4 des Pensionskassengesetzes), |
10. | sofern der Arbeitgeber Betriebsstätten in mehreren Gemeinden hat, die Betriebsstätte gemäß § 4 des Kommunalsteuergesetzes 1993 und der Zeitraum, in dem der Arbeitnehmer bei dieser Betriebsstätte tätig ist, sowie die jeweils erhebungsberechtigte Gemeinde gemäß § 7 des Kommunalsteuergesetzes 1993, |
11. | die Bemessungsgrundlage für den Dienstgeberbeitrag gemäß § 41 des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 und für den Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag gemäß § 122 des Wirtschaftskammergesetzes 1998 sowie die geleisteten Beiträge, (BGBl. II Nr. 92/2011) |
12. | die Bezeichnung des für den Arbeitnehmer zuständigen Sozialversicherungsträgers, (BGBl. II Nr. 92/2011) |
13. |
(BGBl. II Nr. 337/2025) |
14. | der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag (§ 33 Abs. 6 Z 1 EStG 1988), (BGBl. II Nr. 383/2015) |
15. | Mitarbeiterrabatte gemäß § 3 Abs. 1 Z 21 EStG 1988, die im Einzelfall 20 % übersteigen, (BGBl. II Nr. 383/2015) |
16. | der Pauschbetrag für Werbungskosten gemäß § 17 Abs. 6 EStG 1988 iVm § 1 Z 11 der Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die Aufstellung von Durchschnittssätzen für Werbungskosten, (BGBl. II Nr. 383/2015) |
17. | die Anzahl der Telearbeitstage im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 7a lit. a und des § 26 Z 9 lit. a EStG 1988, (BGBl. II Nr. 337/2025) |
18. | ob ein freiwilliger Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber nach § 47 Abs. 1 lit. b EStG 1988 vorgenommen wurde. (BGBl. II Nr. 303/2022) |
19. | vom Arbeitgeber geleistete Ersätze für Kosten
|
20. | die Zinsenersparnis eines Arbeitnehmers gemäß § 5 Abs. 1 der Sachbezugswerteverordnung; weiters ist ein Nachweis der Gewährung des Gehaltsvorschusses oder Arbeitgeberdarlehens sowie des maßgeblichen Referenzzinssatzes gemäß § 5 Abs. 3 Z 1 der Sachbezugswerteverordnung für die gesamte Laufzeit des Darlehens zum Lohnkonto zu nehmen, (BGBl. II Nr. 64/2024) |
21. | die Gewährung einer Start-Up-Mitarbeiterbeteiligung gemäß § 67a EStG 1988, die gesamte Höhe der Beteiligung in Prozent, der Zufluss gemäß § 67a Abs. 3 EStG 1988, die Beendigung des Dienstverhältnisses ohne Zufluss gemäß § 67a Abs. 3 Z 2 EStG 1988 sowie die mit festen Sätzen versteuerten Bezüge gemäß § 67a Abs. 4 Z 2 EStG 1988. (BGBl. II Nr. 337/2025) |
(2)Die Daten der Z 1 bis 4 sind getrennt nach
- Bezügen, die nach dem Tarif (§ 66 EStG 1988), und
- Bezügen, die nach festen Steuersätzen (§ 67 EStG 1988) zu versteuern sind,
einzutragen.