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Zivilprozessordnung (ZPO)
§ 517. Beschlüsse erster Instanz
(nichtamtliche Überschrift)
(1) Übersteigt der Streitgegenstand an Geld oder Geldeswert nicht den Betrag von 2 700 Euro, so kann nur gegen die folgenden Beschlüsse erster Instanz Rekurs ergriffen werden:
(Anm. d. Red.: Gem. BGBl. I Nr. 62/2026 gilt ab 01.10.2026:
„(1) Übersteigt der Streitgegenstand an Geld oder Geldeswert nicht den Betrag von 3 500 Euro, so kann nur gegen die folgenden Beschlüsse erster Instanz Rekurs ergriffen werden:“)
- der Fortsetzung des gesetzmäßigen Verfahrens über die Klage verweigert wurde;
- wenn über den Antrag auf Bestellung einer Sicherheit für die Processkosten oder auf Ergänzung dieser Sicherheit entschieden wurde;
- wenn dem Begehren um Erstreckung einer Tagsatzung unter Verletzung der Bestimmungen des §. 134 stattgegeben wurde und der Beschluss zugleich gemäß §. 141 anfechtbar ist;
- wenn ein Antrag auf Bewilligung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung einer Tagsatzung oder wegen Verstreichens der Frist zur Erhebung eines Rechtsmittels abgewiesen wurde;
- wenn über Prozeßkosten entschieden worden ist;
- wenn über die Aufhebung der Bestätigung der Vollstreckbarkeit entschieden worden ist (§ 7 Abs. 3 EO).
(2)Abs. 1 gilt nicht für die im § 502 Abs. 5 Z 3 bezeichneten Streitigkeiten.
(3)Ein Kostenrekurs ist jedenfalls unzulässig, wenn der Betrag, dessen Zuspruch oder Aberkennung beantragt wird, 50 Euro nicht übersteigt.
(BGBl. I Nr. 111/2010)