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Neu Dokument-ID: 701508

Markus Dörfler - Albert Scherzer | Glossar

Mooresches Gesetz

Eine von Gordon Moore 1965 aufgestellte Faustregel, die bis dato Gültigkeit hat: Die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten verdoppelt sich regelmäßig. Damit ist gemeint, dass sich die Anzahl von Komponenten auf integrierten Schaltkreisen bei gleichbleibender Fläche verdoppelt. Derzeit geht man von einer Verdopplung alle 18 bis 24 Monate aus. Mittlerweile verlangsamt sich die CPU-Entwicklung nach dem Mooreschen Gesetz, weil die Entwickler nun an physikalische Grenzen gestoßen sind. So dauert der Zyklus nun bereits über 30 Monate. CPUs werden zudem nicht mehr an ihrer Taktrate gemessen. Die Anzahl der verbauten CPU-Kerne ist als Kriterium für die Geschwindigkeit nun ins Zentrum gerückt.