1.13 KI: ChatGPT und Datenschutz
In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz (KI) unaufhaltsam Einzug in viele Aspekte unseres Lebens hält, stehen wir vor einer drängenden und komplexen Frage: Wie können wir die Vorteile von KI nutzen, ohne dabei gleichzeitig die Kontrolle über unsere Privatsphäre zu verlieren? Die Einbindung von KI-Technologien in der Medizin, im Transportwesen, im Finanzwesen oder in der Kommunikation hat geholfen bessere, verlässlichere und stabilere Dienstleistungen zu kreieren. Und im Endeffekt kann sich doch jede EU-Bürgerin darauf verlassen, dass die Verpflichtungen der DSGVO sie vor dem Datenhunger der Unternehmen schützen. Doch leider sind Begriffe wie „verantwortliches Unternehmen“ und „Auftragsverarbeiter“ plötzlich nicht mehr so verlässlich, wenn eine Maschine zu denken beginnt und versucht aus den Informationen, die sie erhält, weiter zu lernen und besser zu werden. Dieser Artikel beleuchtet die Probleme, Herausforderungen, Showstopper und Lösungsansätze bei der Verwendung von KI-Services im Zusammenhang mit dem Datenschutz und dem generellen Umgang mit sensiblen Daten in KI-Services. Es wird betrachtet, ob das Gleichgewicht zwischen technologischem Fortschritt und individueller Privatsphäre gewahrt werden kann. Dabei wird der Schwerpunkt auf öffentliche Services gelegt und nicht auf KI-Komponenten, die mittelfristig in allen Software-Produkten zum Einsatz kommen.