3.4 Elektrolumineszenz
Die Elektrolumineszenz ist ein Detektionsverfahren, das PV-Module zum „Leuchten“ bringt. Ähnlich wie bei Leuchtdioden können mit dieser Methode PV-Zellen zum Glimmen angeregt werden, wenn man einen elektrischen Strom anlegt. Auch bei dieser Messmethode wird also Strom in umgekehrter Richtung durch die PV-Module geleitet. Es entsteht dabei Strahlung im Nahinfrarotbereich, die für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die Wellenlänge des Lichtes ist vom verwendeten Halbleitermaterial abhängig und beträgt für Siliziumzellen etwa 1.100 nm. Mittels empfindlicher Kameras lässt sich das Glimmen der aktiven Bereiche einzelner PV-Zellen wiedergeben und dadurch inaktive Bereiche herausfiltern.