7.2.2.4 Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen
Suchtprävention bedeutet, Risikofaktoren möglichst zu minimieren und Schutzfaktoren zu fördern. Als suchtpräventive Schutzfaktoren gelten ua Beziehungs- und Konfliktfähigkeit, die Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen und zu regulieren, ein positives Selbstwertgefühl, ein aktiver Problembewältigungsstil, selbstständige Urteilsbildung, Selbstbehauptung und Standfestigkeit, Genuss- und Erlebnisfähigkeit und Bescheid zu wissen über mögliche Risiken. Diese Schutzfaktoren können in allen pädagogischen Handlungsfeldern gut gefördert werden, zum einen durch Schaffung eines guten sozialen Klimas und guter Arbeitsbedingungen, zum anderen durch die gezielte Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen.