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Theres Scheiblauer - Claudia Throm | Praxiswissen | Fachbeitrag

6 KI-basierte Gewalt

KI, also Künstliche Intelligenz, dringt in immer weitere Bereiche unseres Lebens ein und bestimmt es somit immer mehr. Dies führt einerseits zu vielen Erleichterungen im Alltag, allerdings bietet die KI auch Kriminellen die Chance, Gewalttaten oder illegale Handlungen schneller, einfacher und/oder effizienter durchzuführen. Oftmals ist auch die Nachverfolgung dieser Angriffe besonders schwierig. Eine wesentliche Rolle bei neueren, KI-basierten Formen der Gewalt spielen Deepfakes. Die KI-Verordnung der Europäischen Union definiert Deepfakes als „KI-generierte oder manipulierte Bild-, Audio- oder Videoinhalte, die existierenden Personen, Objekten, Orten, Einrichtungen oder Ereignissen ähneln und einer Person fälschlicherweise als authentisch oder wahrheitsgemäß erscheinen würden“. Deepfakes zu erkennen und gegen sie vorzugehen, wird ein immer wichtiger werdender Teil unserer Medienkompetenz sein. Dieses Kapitel soll einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich KI und Gewalt geben, insbesondere auf Deepfake-Pornografie eingehen und dabei auch einen Ausblick darauf geben, wie man als Betroffene am besten mit dieser Situation umgehen kann. Gerade im Fall von Deepfakes ist präventives Handeln als Privatperson quasi unmöglich.

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