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Theres Scheiblauer - Claudia Throm | Praxiswissen | Fachbeitrag

4.8 Smarthome-Terror

Eine spezielle Form von digitaler Gewalt ist der so genannte Smarthome-Terror. Dieser bezeichnet den unerwünschten Zugriff auf vernetzte Geräte im Haushalt, zum Beispiel auf Kameras, Schlösser, Heizsysteme, Licht- und Musikanlagen oder Haushaltsgeräte. Das so genannte Internet of Things, also die Digitalisierung physischer Objekte, wie Haushaltsgeräte oder Maschinen, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Laut Statistik Austria nutzte 2022 bereits jeder fünfte österreichische Haushalt Smarthome-Lösungen, Tendenz steigend. Diese bringen effizientere Energienutzung oder Komfort im Alltag. Allerdings besteht die Gefahr, dass Angreifer:innen diese Geräte aus der Distanz kontrollieren und damit Bewohner:innen ausspionieren, sich physischen Zugang verschaffen oder die Bewohner:innen terrorisieren, indem sie zB Lichter und Musik mitten in der Nacht einschalten oder die Heizung trotz Kälte ausschalten. Abgesehen davon kann durch den Zugriff auf Haushaltsgeräte leicht herausgefunden werden, ob eine Person gerade zu Hause ist oder nicht. Läuft etwa die Kaffeemaschine, lässt sich daraus schließen, dass jemand anwesend ist.

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