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Dominik Rammelmüller | Praxiswissen | Fachbeitrag

6.2 Telemedizin in der Praxis

Kommunikationsmedien und Einsatzmöglichkeiten

Als Ersatz für den unmittelbaren physischen Kontakt zwischen Patienten und Ärzten im herkömmlichen Setting (gleichzeitige Anwesenheit am selben Ort) können unterschiedlichste Informations- und Kommunikationstechnologien dienen. Als Beispiele können etwa Telefon, Videokonsultation, diverse Kommunikationsportale für Patienten (Patientenportale), spezielle Applikationen und Systeme (bspw ELGA oder visit-e) oder auch Fernüberwachungsprogramme genannt werden. Bei all diesen Technologien ist jedoch zu berücksichtigen, dass die in der Ausübung von Telemedizin betroffenen Daten regelmäßig medizinische und damit besonders schutzwürdige Daten darstellen; entscheidend ist somit die Gewährleistung einer sicheren Übertragung dieser Daten (siehe dazu bereits die Mitteilung der Kommission vom 4. November 2008 an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen über den Nutzen der Telemedizin für Patienten, Gesundheitssysteme und die Gesellschaft KOM[2008] 689 endgültig, Seite 3).

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