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Neu Dokument-ID: 691910

Brigitte Walzl - Renate Ranegger - Bettina Polzinger | Praxiswissen | Fachbeitrag

2.4.13 Pflegedokumentation vs Leistungsdokumentation

Zunehmende Herausforderungen bei der Patientenversorgung verdeutlichen die Notwendigkeit, ob und wie den steigenden Anforderungen an die Versorgung auch personell begegnet werden soll und wie der aktuelle Personalbedarf beurteilt werden kann. Leistungserfassungssysteme, wie Leistungserfassung in der Pflege (LEP®) oder Pflege Personalregelung (PPR) werden in diesem Zusammenhang immer wieder kontrovers diskutiert. Es ist schwierig, ein Instrument zu entwickeln, das den Ressourcenaufwand der Pflege adäquat darstellen kann. Worin liegen die Probleme? Einerseits kann die qualitative Dimension von Pflegeleistungen nur in Ansätzen erfasst werden, und es werden zahlreiche Tätigkeiten erbracht, die angesichts der Verweildauerkürzung zunehmen und nicht über pflegerelevante Zustände erklärt werden können. Andererseits darf Pflege nicht nur auf ein „Handwerk“ reduziert werden, sondern muss vor dem Hintergrund einer hohen Komplexität von kommunikativen und psychosozialen Komponenten gesehen werden (Galatsch et al, 2007; Haasenritter et al, 2009).

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