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Martin Taschl | Praxiswissen | Fachbeitrag

10.5 Erstellung eines Wassersicherheitsplanes

Als Vorgehensweise bei der Erstellung eines Wassersicherheitsplanes ist es empfehlenswert, dem Weg des Wassers in der Hausinstallation vom Point of Entry (Hausanschluss) bis zu jedem Point of Use (Entnahmestelle und Geräteanschluss) zu folgen. Diese Systematik unterstützt dabei, dass keine relevanten Aspekte übersehen werden. Insbesondere beim erstmaligen Erstellen eines Wassersicherheitsplans hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass bei der Betrachtung jeder Komponente die „Vorgeschichte“ des Wassers auf seinem Weg durch die Hausinstallation bereits bekannt ist. Werden im Zuge der Erstellung oder Revision des Wassersicherheitsplans Abweichungen zur bestehenden Dokumentation erkannt, kann diese zumindest provisorisch aktualisiert und in der korrigierten Fassung dem Wassersicherheitsplan als Grundlage diesen. Zudem sind bei dieser Vorgehensweise auch notwendige und hilfreiche Zusatzinformationen bekannt, wie beispielsweise zuvor durchgeführte Schritte für die Wasserbehandlung, vorhandene sicherheitsrelevante Komponenten, mögliche Maximaldrücke und vieles mehr.

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