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Brigitte Walzl - Renate Ranegger - Bettina Polzinger | Praxiswissen | Fachbeitrag

12 Qualitätssicherungskonzept zur Einführung eines IT-gestützten Dokumentationssystems

Die Implementierung der IT-gestützten Dokumentation führt zu Veränderungen von Kernprozessen der Pflege und hat damit Auswirkungen auf das Gesamtsystem der Gesundheitseinrichtung. Eine Veränderung der strukturellen und kulturellen Rahmenbedingungen kann erforderlich sein. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Implementierung ist ein klares und funktionierendes Krankenhausmanagement, das einen partizipatorischen, kooperativen und kommunikationsorientierten Ansatz verfolgt. Die Implementierung eines IT-gestützten Pflegedokumentationssystems ist kein rein technisches, sondern ein organisationales und kulturelles Projekt. Der Erfolg hängt wesentlich von der Akzeptanz der Anwender, der Qualität der Schulung und der Integration in bestehende Prozesse ab. Langfristig ermöglicht ein solches System eine verbesserte Versorgungsqualität, Transparenz und Effizienz in der Pflegepraxis (Wingenfeld 2020).

Neben der allgemeinen Projektorganisation und -planung (Ammenwerth & Haux, 2005) können folgende Schritte bezugnehmend auf pflegefachliche Aspekte bei der Implementierung eines IT-gestützten Pflegedokumentationssystems unterstützen:

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