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Neu Dokument-ID: 692477

Harald Stefan - Wolfgang Egger - Manfred Konlechner | Praxiswissen | Fachbeitrag

2 Sicherheitsmanagement

Sicherheit ist in unserer Welt ein alltägliches Gut, das wir oft für natürlich gegeben und selbstverständlich halten. Sicherheit wird zumeist mit finanzieller und physischer Sicherheit assoziiert. Die subjektive Sicherheit geht einher mit der Empfindung von Sorglosigkeit, Geborgenheit, innerer Ruhe, des Vertrauens an sich selbst und an andere, der Beständigkeit, der Verlässlichkeit und der Voraussehbarkeit (Blum, 2005). Meyers großes Lexikon (1987, zit nach Blum, 2005) definiert Sicherheit als „Zustand des Unbedrohtseins, der sich objektiv im Vorhandensein von Schutz(einrichtungen) bzw im Fehlen von Gefahr(enquellen) darstellt und subjektiv als Gewissheit von Individuen oder sozialen Gebilden über die Zuverlässigkeit von Sicherungs- und Schutzeinrichtungen empfunden wird.“ In den obigen Definitionen wird die Subjektivität der Sicherheit besonders betont, umso größer wird dann der Schock, wenn es zur nicht vorhersehbaren realen Konfrontation mit einem gewalttätigen Ereignis kommt, bei dem ein Patient, ein Mitarbeiter oder die eigene Person Schaden nimmt.

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