1.3 Statische und dynamische Webseiten
In der Anfangszeit des Internet waren praktisch alle Webseiten statisch. Das heißt, ihr Inhalt und ihr Layout waren fix als HTML-Dateien und ggf CSS-Dateien in einer Verzeichnisstruktur auf einem Webserver abgelegt. HTML steht für Hypertext Markup Language, das ist eine Computersprache zur Gliederung, Formatierung und Vernetzung von Texten und anderen Inhalten. CSS steht für Cascading Style Sheets, eine Sprache für die Definition und Vorgabe von Layouts. Bei Aufruf einer statischen Webseite schickt der Webserver unverändert die auf ihm abgelegten HTML- und CSS-Dateien an den Internetbrowser, durch den sie interpretiert und auf dem Ausgabegerät dargestellt werden. Eine Änderung von Inhalt und/oder Layout erfordert ein Umschreiben der entsprechenden Dateien. Solange diese Dateien nicht aktualisiert werden, sieht das abgerufene Ergebnis bei jedem Aufruf (bis auf browserbedingte Abweichungen) gleich aus. Statische und dynamische Webseiten unterscheiden sich vor allem in ihrer technischen Umsetzung und ihrer Funktionsweise. Statische Webseiten bestehen aus fest programmierten HTML-Dateien, die auf dem Webserver gespeichert sind und beim Aufruf unverändert an den Nutzer ausgeliefert werden. Der angezeigte Inhalt ist also für alle Nutzer identisch und ändert sich nur, wenn die Datei manuell überarbeitet wird. Solche Seiten eignen sich besonders für einfache Webauftritte, bei denen der Inhalt selten aktualisiert wird, zum Beispiel für eine Unternehmensvorstellung oder eine Info-Seite.