5.3.1 Kommunikations- und (tiefen)psychologische Aspekte
Im Unbewussten sind wir alle davon überzeugt, unsterblich zu sein. Der eigene Tod ist unvorstellbar, da wir ihn ja niemals erleben können. Sobald er da ist, sind wir nicht mehr. Bereits Epikur konstatierte in diesem Zusammenhang: „Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.“ • [Fußnote: Brief an Menoikeus, 125, überliefert in der Epikur-Biographie im 10. Buch der ca 220 n Chr entstandenen antiken Philosophiegeschichte „Leben und Lehren berühmter Philosophen“ von Diogenes Laertios; Übersetzung von Olof Gigon, zuletzt gesehen auf https://de.wikiquote.org/wiki/Epikur, 30.07.2020.]