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Albert Scherzer | Praxiswissen | Fachbeitrag

1.7 Sterbebegleitung

Sterbebegleitung bedeutet, mitfühlend und einfühlsam für die Bedürfnisse, Ängste und Wünsche sterbender Menschen zu sein. Es geht darum, eine unterstützende Präsenz zu sein, zuzuhören, zu kommunizieren und die Person in ihrem Prozess des Sterbens zu begleiten.

Diverse Bestatter bieten auch die Sterbebegleitung an. Das Bestattungsunternehmen kann etwa auch ein Hospiz mit Palliativmedizin empfehlen. Jeder Bestatter kann Steinmetze, Friedhöfe und Krematorien empfehlen und kann über die verschiedenen Grabarten informieren. In der finalen Phase des Lebens brauchen Menschen besondere Zuwendung. Das gilt für sterbende alte Menschen genauso wie für jüngere Menschen oder Kinder. Sterbebegleitung steigert die Lebensqualität sterbender oder lebensbedrohend erkrankter Menschen durch umfassende Betreuungsleistungen. Der Sterbebegleiter ist uneingeschränkt für den Patienten da. Er spricht mit ihm, hört ihm zu und versucht, ihm seine Ängste vor dem Sterben, vor Schmerzen und vor dem Tod zu nehmen. Gerade jene Sterbebegleiter, die Erfahrungen mit Sterbebettvisionen und Nahtoderfahrungen aufweisen können, sind dieser Aufgabe am besten gewachsen.

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