© FM Forum Business Solutions GmbH
A-1200 Wien, Dresdner Straße 45
E-Mail: kundenservice@forum-media.at


drucken

Neu Dokument-ID: 1071715

Andrea Kolmitzer | Praxiswissen | Fachbeitrag

5.2.3 Individuelle Gründe

Neben der finanziellen Sicherheit bietet eine Bestattungsvorsorge auch die Möglichkeit, die Bestattungsart sowie die inhaltliche Ausrichtung der Verabschiedung zu bestimmen. Manchen Vorsorgenden ist die Vorstellung, nach der eigenen Familientradition bestattet zu werden, ein purer Graus. Sie wollen nicht in einem Metallsarg in der Familiengruft, sondern lieber in einer Urne an einem Baum im Wald begraben werden. Sie möchten statt einem katholischen Pfarrer lieber eine Trauerrednerin, die den Nachruf gestaltet. Sie wünschen sich, dass ihre Freundinnen und Freunde eine Diashow mit den schönsten Fotos sehen können und ihre Lieblingsmusik hören bevor sie zu Grabe getragen werden. Wenn kein vertrauensvolles Verhältnis zu den eigenen Familienangehörigen besteht oder nicht darüber geredet werden kann, dann macht die Hinterlegung eines detaillierten Vorsorgeangebots direkt beim Bestattungsunternehmen Sinn. Selbst wenn kein „richtiger“ Vorsorgevertrag besteht, kann das Bestattungsunternehmen aufgrund eines Vorsorgeangebots auf die Wünsche des Verstorbenen hinweisen, was von den Hinterbliebenen meistens gern befolgt wird. Es schafft große Sicherheit, wenn man beim Begräbnis behaupten kann, die verstorbene Person habe „es sich genau so gewünscht“. Dadurch werden Hinterbliebene auch ein Stück weit von der Last der eigenen Verantwortung in Bezug auf die angemessene Gestaltung des Begräbnisses befreit.

Maßgeschneidert für Ihren Erfolg: Profitieren Sie von der FORUM Media Online-Welt mit fundiertem Fachwissen, Top Suchergebnissen und vielen aktuellen Themenschwerpunkten.

Als Abonnent melden Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten an, um auf den Inhalt zuzugreifen.
Oder bestellen Sie jetzt das OnlineBuch Praxishandbuch Friedhofs- und Bestattungswesen in unserem Shop! Zum Shop