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Peter Berger † - Albert Scherzer | Glossar

Kaufkraft (Kennzahl)

Die Kaufkraftkennzahl ist ein Richtwert, der die Kaufkraft einer bestimmten Region angibt. Aus der Kaufkraftkennzahl lassen sich Rückschlüsse auf den Immobilienmarkt der Region ziehen. Die Kaufkraftkennzahl wird, zumeist jährlich, von Marktforschungsinstituten ermittelt und veröffentlicht. Aus dem Verhältnis von Bevölkerungsanteil und einem Kaufkraftfaktor wird berechnet, wie groß die Kaufkraft einer Region im Vergleich zum österreichweiten Durchschnitt ist. Die Kaufkraftkennzahl ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und zusätzlich generell hilfreich bei der Einschätzung des Wertes einer Immobilie in einer bestimmten Region. Kaufkraftkennziffern bewerten regionale Märkte hinsichtlich ihrer Kaufkraft. Sie zeigen die regionalen Abweichungen und Verteilungen an, die insbesondere auch für die Standortplanung von Unternehmen relevant sind. Die Kaufkraftkennzahl ist ein wirtschaftlicher Standortindikator, aber kein unmittelbarer Immobilienwert. Für Immobilienbewertungen sollte sie nur ergänzend zu Mieten, Transaktionspreisen, Leerstand, Infrastruktur und Nachfrageentwicklung herangezogen werden.