15.2 Rechtsgrundlagen
Die zentralen Rechtsgrundlagen für die steuerlichen Wertmaßstäbe finden sich zum einen im Bewertungsgesetz (BewG), welches die allgemeinen Prinzipien und Methoden der Liegenschaftsbewertung festlegt; darüber hinaus sind auch das Grundsteuergesetz (GrStG), das Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) und das Einkommensteuergesetz (EStG) von Relevanz, da sie spezifische Regelungen zur Bewertung von Liegenschaften für steuerliche Zwecke enthalten (VwGH 2021/16/0011). Das EStG enthält Bestimmungen zur steuerlichen Behandlung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sowie von Gewinnen aus dem Verkauf von Liegenschaften. Das GrStG regelt die Erhebung der Grundsteuer auf Grundlage von Einheitswerten, während das GrEStG die Besteuerung von Grundstücksübertragungen regelt.