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Barbara Pogacar | Praxiswissen | Fachbeitrag

5.15 Pflichten der Wohnungseigentümer

Folgen des Zuschlags in der Zwangsversteigerung

Mit dem Zuschlag in der Zwangsversteigerung ist der Ersteher in die Wohnungseigentümergemeinschaft eingetreten. Er ist nicht nur an bestehende Kostenregelungen iSd § 19 Abs 5 WEG, sondern auch an bestehende, wirksam zustande gekommene Mehrheitsbeschlüsse in Verwaltungsangelegenheiten (samt deren finanziellen Auswirkungen) gebunden. Allfällige monatliche Akontovorschreibungen des Verwalters sind ab Zuschlag von ihm zu bezahlen. Seine Verpflichtung zur anteiligen Tragung der Aufwendungen ab Zuschlag stellt keine Last im exekutionsrechtlichen Sinn dar, die nur bei Aufnahme in die Versteigerungsbedingen zu übernehmen wäre (OGH 28.3.2000, 5 Ob 21/00z).

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