2 Grundzüge des Landpachtgesetzes
Das österreichische Landpachtgesetz (LPG) regelt die entgeltliche Überlassung von Grundstücken oder land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zur Nutzung durch einen Pächter und stellt dabei den rechtlichen Rahmen für Pachtverhältnisse im Agrarsektor sicher. Ziel des Gesetzes ist es, eine ausgewogene und nachhaltige Nutzung land- und forstwirtschaftlich genutzter Flächen zu gewährleisten, insbesondere im Hinblick auf die langfristige Erhaltung agrarischer Produktionsgrundlagen sowie auf den Schutz der wirtschaftlichen Existenz von Pächtern. Es legt fest, dass Pachtverträge grundsätzlich schriftlich abgeschlossen werden müssen, um Rechtssicherheit zu gewährleisten.