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Neu Dokument-ID: 1111309

Stefan Krähan | Praxiswissen | Fachbeitrag

11.7.6 Fernwartung über Wählleitung

Bei dieser Variante der Fernwartung über eine Wählleitung kommen Modems oder Schnittstellenkarten an den Endstellen über analoge oder digitale Wählleitungen zum Einsatz bzw sind in Verwendung. Dabei sind diese einerseits mit dem Telefonnetz und andererseits mit der zu wartenden Maschine, Gesamtmaschinen (Anlage) oder Aggregate verbunden. Zu erwähnen ist aber und dass kann auch als wesentlicher Nachteil dieser Übertragungsart angesehen werden, dass die Bandbreite für die Datenübertragung begrenzt wird. In diesem Zusammenhang ergeben sich dadurch bzw entstehen für jede Einwahl zeitunabhängige Kosten für die Verbindung. Diese Kosten müssen vom Betreiber übernommen werden und bei Aggregaten bzw Maschinen, wo es eben nur um geringe Datenmengen geht, ist die Fernwartung über eine Wählleitung eine Alternative, aber ansonsten sind eben die Kosten dafür und auch die Tatsache, dass die Übertragungsrate zu niedrig ist, keine Alternative. Ein wesentlicher Vorteil einer Wählleitung hingegen ist jener, dass sie nahezu überall nutzbar und einsetzbar ist. Dadurch wird die Fernwartung über eine Wählleitung häufig als letzte Alternative oder als redundantes System eingesetzt und verwendet.

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