© FM Forum Business Solutions GmbH
A-1200 Wien, Dresdner Straße 45
E-Mail: kundenservice@forum-media.at


drucken

Neu Dokument-ID: 1073634

Daniel Bernhart | Praxiswissen | Fachbeitrag

1.3.4 Aberkennung des Status

Der Verwaltungsgerichtshof befasste sich in seinem Erkenntnis vom 23.10.2019 • [Fußnote: VwGH 23.10.2019, Ra 2019/19/0059. eingehend mit der Frage der Aberkennung des Asylstatus, der im Rahmen des Familienverfahrens gewährt worden war. Dabei stellte der VwGH grundsätzlich fest, dass die Aberkennung des Status eines Familienmitgliedes nicht auf die anderen Familienmitglieder durchschlägt. Vielmehr sei für jedes einzelne Familienmitglied zu prüfen, ob ein Aberkennungstatbestand vorliegt. Der Wegfall der Angehörigeneigenschaft, etwa durch Erreichen der Volljährigkeit, stellt keinen Aberkennungstatbestand • [Fußnote: Ein solche existierte noch im AsylG 1997, wurde allerdings durch die AsylG Novelle 2003 ersatzlos aufgehoben. dar. Ebenso wenig kommt es darauf an, ob den Familienangehörigen im Herkunftsstaat Verfolgung droht, da dies auch kein maßgebliches Element für die Zuerkennung des Status im Familienverfahren war. • [Fußnote: Im selben Sinn: VwGH 10.11.2022, Ra 2022/18/0250.

Maßgeschneidert für Ihren Erfolg: Profitieren Sie von der FORUM Media Online-Welt mit fundiertem Fachwissen, Top Suchergebnissen und vielen aktuellen Themenschwerpunkten.

Als Abonnent melden Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten an, um auf den Inhalt zuzugreifen.
Oder bestellen Sie jetzt das OnlineBuch Asyl- und Fremdenrecht in unserem Shop! Zum Shop