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Neu Dokument-ID: 916714

Christine Unger - Michael Petritz - Jürgen Reinold - Ernst Komarek | Praxiswissen | Fachbeitrag

6.6 Auswirkungen der Realteilung beim Nachfolgeunternehmer

Steuerlicher Vermögensübergang

Ertragsteuerliche Rückwirkung

Die Einkünfte des Nachfolgeunternehmers sind so zu ermitteln, als ob der Vermögensübergang mit Beginn des dem Teilungsstichtag folgenden Tages erfolgt wäre (§ 30 Abs 2 UmgrStG in Verbindung mit § 14 Abs 2 UmgrStG). Aufgrund dieser Rückwirkungsfiktion sind alle Einkünfte bis zum Ablauf des Teilungsstichtages der teilenden Personengesellschaft zuzurechnen (einheitliche und gesonderte Feststellung iSd § 188 BAO). Alle Einkünfte, die nach diesem Stichtag erzielt werden, sind auch dann den Nachfolgeunternehmern zuzurechnen, wenn der Teilungsvertrag erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen wird.

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