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Neu Dokument-ID: 407555

Autoren von KPMG (Kanzleiteam) - Jürgen Reinold - Ernst Komarek - Stanislava Doganova | Praxiswissen | Fachbeitrag

3.5.7 Ausschüttungsfiktion

Auswirkung der Umwandlung bei Rechtsnachfolgern: Ausschüttungsfiktion

Thesaurierte Gewinne der umzuwandelnden Kapitalgesellschaft sind bis zur Umwandlung lediglich mit 25 % Körperschaftsteuer (ab 01.01.2024: 23 %) belastet, während die Ausschüttungsbesteuerung beim Gesellschafter (27,5 % KESt) noch nicht stattgefunden hat. Im Zuge einer Umwandlung auf natürliche Personen als Rechtsnachfolger würde der steuerneutrale Übergang des Gesellschaftsvermögens dazu führen, dass diese Gewinnbestandteile ohne Ausschüttungsbesteuerung in die Gesellschaftersphäre überführt werden würden. Dies trifft in all jenen Fällen zu, in welchen eine natürliche Person direkt oder indirekt (über Mitunternehmerschaft) an der übertragenden Kapitalgesellschaft beteiligt ist. Es käme in diesen Fällen somit zu einem steuerneutralen Transfer von an sich steuerpflichtigen Gewinnausschüttungen in die Gesellschaftersphäre, da dieser ja das transferierte und disponible Eigenkapital der übertragenden Kapitalgesellschaft aus seinem Nachfolgeunternehmen steuerfrei entnehmen kann.

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