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Dokument-ID: 299101
13.1 Verwendete Begriffe
Sprengarbeiten – verwendete Begriffe
- Besatz: Stoff, welcher auf die Sprengsäule aufgebracht wird. Dient zum Verdämmen der Sprengladung; zur Verwendung gelangen unter anderem Sand, Kies, Lehm und Wasser zur Staubbindung.
- Detonation: Unter Detonation versteht man die meist durch einen Initialimpuls ausgelöste Umsetzung eines Sprengstoffes. Der dabei entstehende Druckstoß übt gemeinsam mit dem von den Umsetzungsprodukten verursachten Gasdruck eine zerschmetternde Wirkung aus. Die Detonationsgeschwindigkeit liegt bei den derzeit zugelassenen Sprengstoffen in etwa bei 3.000 bis 7.000 m/s.
- Gefahrenbereich: Jener Bereich um eine Sprengstelle, innerhalb dessen eine Gefährdung von Personen und Sachen durch die Sprengung und deren Folgewirkungen zu erwarten ist.
- Laden: Einbringen der Sprengladung in den Laderaum
- Mischladegerät: Eine Vorrichtung für das Mischen und Laden von chemischen Stoffen zur Herstellung von Sprengstoff an der Verwendungsstelle und zum unverzüglichen Sprengen
- Schlagpatrone: Sprengstoffpatrone, welche mit einem spengkräftigen Zündmittel versehen ist. Wird eine Sprengschnur als Zündmittel verwendet, spricht man oft auch von der „Zündpatrone“.
- Sprengschwaden: Sind die gasförmigen, toxischen Reaktionsprodukte einer Detonation, welche Kohlenmonoxid und nitrose Gase enthalten.
- Tiefbohrlochsprengung (Großbohrlochsprengung): Als Tiefbohrlochsprengung werden Gewinnungssprengungen zur Lösung von Gesteinsmassen ab 12 Meter Bohrlochtiefe bezeichnet.
- Versager: Sind nicht oder nur teilweise umgesetzte Sprengladungen.
- Verschleiß: Handel mit Schieß- und Sprengmittel, welcher an eine besondere Konzession gebunden ist.
- Vorgabe: Bezeichnet den kürzesten Abstand einer Bohrlochwand zur nächsten freien Fläche.